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Nachrichten aus der Bau-Branche

Baufinanzierung trotz laufender Kredite – Mission Impossible?

  • Finanzierung / Förderung

- Gerade in der anhaltenden Niedrigzinsphase sind Kredite so günstig wie nie. Es liegt daher nahe, sich Wünsche direkt zu erfüllen und ein Darlehen aufzunehmen – egal, ob für das Studium der Kinder, die Familienkutsche oder den Sommerurlaub. Aber was, wenn zu den vielen kleinen Wünschen auf einmal ein großer hinzukommt – der Traum vom Eigenheim?

 „Kein Grund zur Sorge“, meint Oliver Seemann, Spezialist für Baufinanzierung und Ratenkredit bei Dr. Klein in Fellbach, und erklärt, wie die Baufinanzierung trotz laufender Verpflichtungen funktioniert.  

Eins, zwei oder drei – wie viele Privatkredite sind zu viel?

Matthias und Kirsten Lehmann* können ihr Glück kaum fassen, nach langer Suche haben sie endlich das perfekte Haus gefunden: ein wunderschönes Einfamilienhaus mit Garten im Stuttgarter Vorort Waiblingen. Der Traum von den eigenen vier Wänden scheint zum Greifen nahe, wäre da nicht ein Problem: Für ihre große Hochzeitsfeier und das neue Auto haben sie bereits zwei Kredite aufgenommen, die sie nun abzahlen. Aufgrund ihres hohen monatlichen Nettoeinkommens von 4.500 Euro stellen sie dennoch eine Finanzierungsanfrage bei ihrer Hausbank. Doch sie bekommen eine Absage.

Oliver Seemann berät häufig Kunden, die sich in einer solchen Situation befinden. Wenn der Vertrag mit der Bank unterzeichnet ist, atmen die meisten Verbraucher erst einmal durch und der Kreditvertrag landet nicht selten im hintersten Fach des Aktenschrankes. Dabei erhält man bei einem Wechsel oft bessere Zinskonditionen und spart so teils hohe Kosten ein. Wer meint, sich aufgrund der monatlichen Belastungen durch Privatkredite keine Baufinanzierung leisten zu können, sollte sich daher zunächst professionellen Rat suchen. „Ich prüfe bei meinen Kunden immer die bestehenden Ratenkredite. Durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen Bankpartnern können wir bei Dr. Klein viele Angebote vergleichen und die Erfahrung zeigt: Fast immer sind günstigere Konditionen zu bekommen.“

Auch bei der Familie Lehmann ist der Weg in die eigenen vier Wände ohne Probleme möglich. Der Spezialist Seemann holt kurzerhand Angebote für die zwei laufenden Ratenkredite ein, legt sie zu einem Kredit zusammen und schließt einen neuen Vertrag mit deutlich besseren Konditionen ab. Die monatliche Belastung reduziert sich von 495 Euro auf 275 Euro und das glückliche Paar kann sich die Finanzierung ihres Hauses leisten.

„Im Bereich der Baufinanzierung gibt es keine pauschalen Antworten“, weiß Oliver Seemann. „Jeder Fall ist individuell und selbst für Interessenten mit mehreren laufenden Krediten ist der Weg in die eigenen vier Wände nicht unmöglich. Eine gute Beratung ist in diesem Fall allerdings Pflicht.“ Dem Spezialisten ist es wichtig, seinen Kunden eine langfristig solide Finanzierung zu vermitteln. Die monatliche Rate muss für Kreditnehmer auf Dauer ohne große Einschränkungen tragbar sein.

„Wer Privatkredite aufgenommen hat und dennoch ein Eigenheim finanzieren will, sollte in jedem Fall ein regelmäßiges Einkommen haben. Und: Das eigene Vermögen, bestehend aus Bankguthaben, Aktiendepots, Immobilien oder anderen Vermögenswerten, sollte mindestens so hoch sein wie die laufenden Kreditverpflichtungen. Im besten Fall fließt ein Teil dieses Privatvermögens zudem als Eigenkapital in die Baufinanzierung ein.“

So war es auch bei der Familie Lehmann. Sie profitierten nicht nur von der Kreditoptimierung, sondern auch von ihrem hohen Haushaltseinkommen sowie dem angesparten Eigenkapital aus einem Bausparvertrag. „Wenn bereits zu viele laufende Verpflichtungen bestehen und gleichzeitig wenig Erspartes vorhanden ist, rate ich Interessenten dazu, sich noch ein wenig zu gedulden. Ich stelle in diesem Fall gemeinsam mit den Kunden einen soliden Finanzplan auf, damit sie ihren Wunsch nach einem Eigenheim so schnell wie möglich und mit gutem Gewissen umsetzen können“, erklärt Oliver Seemann.

Ein negativer SCHUFA-Score – das Aus für die Baufinanzierung?

Bei der Vergabe eines Immobilienkredits entscheidet der SCHUFA-Score des Kunden darüber, wie hoch die Bauzinsen ausfallen und ob er überhaupt eine Summe in der entsprechenden Größenordnung erhält. Denn: Je schlechter der SCHUFA-Score, desto höher ist das Risiko für die Bank, dass der Kunde seine Schulden nicht begleicht. Mit höheren Zinsen sichert das Kreditinstitut mögliche Ausfallrisiken ab. Viele Banken vergeben bei einem negativen SCHUFA-Eintrag gar kein Darlehen an Interessenten. Einige Kreditgeber fragen hingegen genauer nach und beziehen in ihre Entscheidung weitere Faktoren wie die Art des Eintrages oder die Höhe der nicht gezahlten Verpflichtungen mit ein.

„Auch mit einem negativen SCHUFA-Eintrag ist der Weg ins Eigenheim noch möglich. Es ist allerdings deutlich schwieriger, einen passenden Finanzierungspartner zu finden“, so der Spezialist Seemann. „Die Bank lässt sich eher auf ein Bauvorhaben bei negativer SCHUFA ein, wenn die Kunden über ausreichende Einnahmen verfügen und mehr als 20 Prozent Eigenkapital in die Finanzierung einbringen.“ Dank seines Marktüberblicks kann er in der Regel trotzdem noch eine passende Bank mit einem für beide Seiten zufriedenstellenden und soliden Angebot finden.
Wie genau der SCHUFA-Score ermittelt wird, ist nicht bekannt.

Aber: Teilweise können Verbraucher ihn selbst beeinflussen. Direkte Kreditanfragen werden bei der SCHUFA vermerkt und haben bei häufiger Nutzung einen negativen Einfluss auf das Score-Ergebnis. Häufige Kreditanfragen sollten daher vermieden werden. Die Spezialisten von Dr. Klein achten beim Vergleich der verschiedenen Ratenkredite genau darauf, lediglich eine neutrale Konditionsanfrage zu stellen, um einen negativen Einfluss auf den SCHUFA-Score auszuschließen.